eglise de lamadelaine

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1933-35 Neubau der Rollinger Kirche.

30. April 1933: Der Kirchenrat beschäftigte sich mit der dringend werdenden Kirchenfrage. Der Pfarrer Jean-Pierre BERG unterbreitete den Mitgliedern einen Plan vom Architekten Jean DEITZ, Esch/Alzette, zur Vergrößerung der damaligen Kirche. Er empfahl, sich an den Gemeinderat von Petingen zu wenden, um die Rollinger Kirchenfrage auf die Tagesordnung der nächsten Gemeinderatssitzung zu setzen. 4. Juli 1933: Der Petinger Gemeinderat stimmte im Prinzip der Vergrößerung der Rollinger Kirche mit einem Kostenvoranschlag von 250.000 Franken zu. Doch blieb, wie immer, die leidige Geldfrage. 30. Dezember 1933: Der Gemeinderat beschloss, das Geld mittels einer Anleihe zu beschaffen. 17. April 1934: Der Gemeinderat einigte sich darauf, einen Architektenwettbewerb für die Vergrößerung der Rollinger Kirche auszuschreiben. 10. Mai 1934: Der Rollinger Kirchenrat beschloss, die Pläne des Architekten DEITZ der Oberbehörde zu empfehlen. 29. Juni 1934: Jean DEITZ erhielt vom Petinger Gemeinderat den Auftrag. Einige Vertreter der Arbeiterpartei weigerten sich an der Wahl teilzunehmen. Ihrer Meinung nach war die Vergrößerung gar nicht nötig; außerdem wären viele Einwohner gegen das Projekt. Es hätte vielmehr unter den Rollingem eine Umfrage stattfinden müssen. War der ursprünglich vom Architekten dem Gemeinderat vorgelegte Kostenvoranschlag auf 260.000 Franken beziffert, so brachte dieser am 13. Juli 1935 eine Korrektur ein, nach der sich die Kosten auf 409.761,52 Franken belaufen würden. 5. Mai 1935: Einzug in das neue Gotteshaus am Tage der Ersten Heiligen Kommunion. 13. Oktober 1935: Feierliche Einweihung der Kirche. Die Abnahme der Arbeiten erfolgte von Dezember 1935 bis Februar 1936. Die Kosten betrugen schließlich 394.636,55 Franken. Hinzu kam das Honorar des Architekten in Höhe von 19.731,80 Franken. Die gesamten Kosten beliefen sich demnach auf 414.368.35 Franken. 1951 Die beiden Seiten und der Bogen des Chores sowie die Decke wurden von Armand PHILIPPART dekoriert. Die Messen fanden daher im Tumsaal der Schule statt. Am Christkönigsfest (Sonntag vor Allerheiligen) zogen die Gläubigen wieder in ihre Kirche ein. Am Hochaltar prangte eine neue Herz-Jesu-Statue aus Holz.10 1952 Anschaffung der von Bernward KICKARTZ in Holz skulptierte Kreuzweg-Stationen. Stifter waren die Firmpaten vom Vorjahr Marie BALTES-LIPPERT und François VAN ASSEL. 1958 25. November: Feierliche Einweihe der neuen Orgel. Die Orgelbau-Firma Charles HAUPT aus Lintgen verwendete die noch brauchbaren Teile der alten Orgel, um so die Kosten niedriger zu halten. Das neue Instrument kam immerhin noch auf 265.000 Franken zu stehen. Die Einsegnung nahm der Escher Dechant Mathias WEBER vor.12 1962 Vollständige Renovierung des Innenraumes der Rollinger Pfarrkirche. Die Messen fanden im Tumsaal der Schule statt. 6. November 1961: In einer außerordentlichen Sitzung beschloss der Kirchenrat das Innere des Gotteshauses zu renovieren. Der vom Architekten Jean KRAUS, Rodange, vorgelegte Kostenvoranschlag belief sich auf 360.000 Franken mit einem eventuellen Zuschlag von 60.000-65.000 Franken. Das Geld konnte aber nicht von der Kirchenfabrik allein aufgebracht werden. Es sollte daher bei der Gemeindeverwaltung ein Subsid angefragt werden.11. April 1962: Der Kirchenrat beschloss, den Unternehmer I. ISOLA aus Rodingen mit den Renovierungsarbeiten zu betrauen. Die hölzernen Altäre und die Kommunionbank sollten durch solche aus schwarzem Marmor ersetzt werden. Im Chor und im Schiff wurden je zwei runde Fenster zugemauert. Das gelbe Glas von zwei weiteren runden Fenstern wurde gegen moderne violette Kompositionen eingetauscht. Die 450.000 Franken des Kostenvoranschlags würden von der Kirchenfabrik, sowie durch Kollekte und Subsidien aufgebracht. 13. Mai 1962: Feier der l. Hl. Kommunion; in der Woche danach sollten die Renovierungsarbeiten beginnen. 30. Mai 1962: Ein von den Arbeitern unterschriebener Zettel war eingemauert worden. Beim Öffnen der zugemauerten Fenstern, am 11. März 1996, wurde er wiedergefunden. 28. Oktober 1962: Am Christ-König-Fest Einzug in das renovierte Gotteshaus. Frühjahr 1963: Die Gemeindeverwaltung ließ den Außenputz erneuern und in Blau halten. 1974 19. Oktober: Der Kirchenrat beschloss, hinter der Kommunionbank ein Podium aufzustellen, um den Altar etwas nach vome zu verlegen.14 1975 13. März: Einstimmig beschloss der Kirchenrat, aus liturgischen und praktischen Gründen, die marmorne Kommunionbank entfemen zu lassen. Da der Altar näher zu den Gläubigen gerückt worden war und das Allerheiligste in die Hand ausgeteilt wurde, war die Kommunionbank nur mehr ein Hindernis. 1976 6. Oktober: Der Kirchenrat beschloss, in der Kirche eine Verstärkeranlage einbauen zu lassen. 1979 22. Dezember: Nachdem die Kirche innen neu angestrichen worden war, Einsegnung der Kreuzigungsgruppe durch den Hw. Herrn Bischof Jean HENGEN. Die vom Rümelinger Künstler Albert HAMES geschaffene Gruppe besteht aus Holz, das mit Silberblech überzogen ist. Das Kunstwerk zierte die hintere Wand des Chores. In der restaurierten Kirche stehen die Figuren auf drei Säulen vor der hinteren Wand des Chores. In die mittlere Säule ist ebenfalls das Tabernakel eingebaut.

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